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Dienstag, 10. April 2012

Der verwunschene Garten

Ich hab vom Verwuschenen Garten mehrere Teile und schreibe immer noch.. Also den Graten gibt es wirklich und vielleicht gibt es ja auch irgendwann mal Fotos. Erstmal hoffe ich existiert er in eurer Fantasie <3

Der Pavillion

Den gläsernen Pavillion entdeckte ich erst später. Er lag so tief im waldigen Teil des Gartens versteckt, dass fast neimand je dorthin kam.
Obwohl der Pavillion in Mitten von alten Bäumen stand, waren sein gläsernes Dach und die ebenfalls gläsernen Wände klar und sauber. Der gusseiserne Rahmen, der mir wie Silberfänden im Eis erschien, zeigte keine Spur von Verwitterung, Rost oder Moos. Ich wartete nur darauf, dass das Brautpaarund seine Gesellschaft erschienen, um hier nach der Vermählung die Hochzeit zu feiern... Troz des volkommenen, hohen Dachs, war der Boden des Pavillions über und über mit braunem Laub bedeckt. In ihm stand ein ebenfalls gusseiserner, verschnörkelter Tisch mit zwei passenden Stühlen und in der Mitte des raums hing ein prachtvoller Kronenleuchter von der Decke, der glitzernd das Sonnenlicht, welches an fröhlichen Tagen das Blätterdach durchdrang, in allen Regenbogenfarben reflektierte.
Ich traute mich zunächst nicht, diesen Ort zu betreten.
Mit der Zeit veränderte sich der Pavillion. Als erstes fiel mir auf, dass sein Boden nun mit hölzernen Dielen bedeckt war. Beim nächsten Besuch bemerkte ich die Tür an der Seite des Pavillions. Doch noch immer hatte ich Angst einzutreten. Vielleicht, so glaubte ich, würde ich den Zauber brechen, der zweifellos auf diesem Ort lag, sobald ich durch die Tür trat.

Eines Tages saßen auf den Stühlen zwei Gestalten: Ein schlafender Märchenkönig mit goldener Krone, rotem Mantel und einem Kragen aus Hermelinpelz, sowie eine Prinzessin mit blonden Haar und rosafarbenem Kleid, die kurz davor war, den grasgrünen Frosch auf ihrer Hand zu küssen. Beide blieben erstarrt, wie ich sie vorgefunden hatte- Es schien als seien der Froschkönig und Dornröschen hier vereint worden.
Darauhin kam der Tag, an dem ich mich endlich durch die Tür traute, denn an diesem Tag stand sie offen...

Zu meinem Glück hatte der Pavillion auch bei meinen nächsten Besuchen nichts von seinem Zauber verloren.

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